Zelte mit Hallraum

Bei einem Zelt mit Hallraum handelt es sich um ein Zelt aus abschirmendem Gewebe mit statistisch isotroper Verteilung des Elektromagnetfelds in Raum und Zeit im Zeltinneren. Die Wände bestehen aus leitfähigem, flexiblem Metallgewebe, das zwischen 5 und 20Hz mechanisch in Schwingung gerät, das Elektromagnetfeld nach innen reflektiert und somit Halleffekte erzeugt.  RTCH-Kammern (Kammern mit Hallraum-Zelten) kommen für  Emissions- und Störfestigkeitsprüfungen sowie Effizienztests von Abschirmungen zum Einsatz, die Frequenzbereiche gehen von wenigen Hz bis hin zu Mikrowellen. Hallkammern werden in zunehmendem Maße als Alternative zu Methoden wie z.B. “Open Area Test Sites” (OATS), (halb)-schalltoten Kammern oder TEM-Zellen verwendet, das sie der stetig steigenden Nachfrage nach leicht durchführbaren, wiederholbaren und wirtschaftlichen Testverfahren gerecht werden. Durch den IEC 61000-4-21:2003 Standard wird die Bedeutung von Hallkammern als alternative Messtechnik anerkannt, da im Vergleich zu herkömmlichen Testmethoden genauere Messergebnisse erwartet werden. Kammern mit Hallraum bieten den Vorteil, dass sie im Vergleich zu anderen Methoden bei deutlich geringeren Signalen hohe Felder erzeugen können. Durch den modularen Aufbau können die Strukturen den Kundenanforderungen und dem Raummöglichkeiten entsprechend maßgefertigt werden und das zu prüfende Gerät bereits mit einplanen. Die RTCH-Kammern sind mit technischen Paneelen und optional mit Filtern ausgestattet.

 

Abgeschirmte Zelte aus leitfähigem und bei Schwing

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